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Der erste Renntag liegt nun 3 Wochen zurück. 3 Wochen, in denen wir uns intensiv auf den 2. Renntag, den SPARDA-BANK Renntag in Münster vorbereiteten. Der Fokus lag vor allem auf dem Start, das wir den besser nutzen und das Boot effektiver aus dem Startblock schieben.

So ging es dieses Wochenende für uns, mit einem 10-köpfigen Team plus Trainer nach Münster. Unser erklärtes Ziel war es, eine bessere Platzierung als in Frankfurt zu erreichen.

Die Bedingungen auf dem Aasee waren optimal. Glattes Wasser und leichter Mitweint steigerten unsere Vorfreude sich mit den Achtern der besten Sprintliga der Welt erneut zu messen.

Schon seit ein paar Tagen war uns klar, unser erstes Rennen geht gegen, den bis dahin, aktuellen Tabellenführer der 2. Ruder-Bundesliga. Aber wer nach oben will, muss sich mit den besten messen. Und so gingen wir in das Rennen, um zu sehen wo wir stehen und wie weit wir von der Spitze noch entfernt sind.

Der erste Lauf, das Time-Trail, gegen den Tabellenführer, den Sparkasse-Gießen Achter. Beide Boote sind am Start. Die Ampel schaltet auf grün und der 2. Renntag startet für den Köpenick-Achter. Bei den ersten Schlägen ist Gießen frischer und kann sich ein paar Zentimeter Luft verschaffen. Doch was von außen langsam aussieht ist geplant. Denn unser Plan, den Start kontrolliert, sauber und lang auszuschieben und danach die Frequenz zu steigern geht voll auf.

Das rote Boot schließt auf und zieht mit langen Schlägen vorbei. Köpenick zieht vorbei an Gießen und schlägt den Tabellenführer mit über einer halben Bootslänge.

Da sorgen wir doch glatt für die erste große Überraschung an diesem Renntag und zogen als 2. schnellstes Boot ins Achtelfinale ein.

Anders als in Frankfurt, wo immer nur zwei Boote gegeneinander antraten, stehen nun drei Boote am Start. Gegen das Team Lombardium Hamburg und den Gastgeber aus Münster stehen wir nun in einem Dreikampf um eine Platzierung unter den Top 8. Nach dem Sieg im ersten Lauf war ein Weiterer nun Pflicht.

Gesagt getan.

Ein Start-Ziel-Sieg, mit leichten Unsauberkeiten, sichert uns den Einzug ins Viertelfinale. Hier steigerte sich nochmal die Größe des Feldes, statt zwei oder drei Booten gehen nun sogar vier Boote gleichzeitig an die Startblöcke.

Die Gegner hießen nun Minden, Duisburg und erneut Gießen. Erneut müssen wir uns gegen den Spitzenreiter der 2. Liga beweisen. Das Rennen lief etwas unsauber ab, doch dann sind wir Köpenicker ja bekanntlich am schnellsten unterwegs. Spannend blieb es aber bis zum Schluss, denn eine klare Führung konnten wir uns nicht errudern und so waren wir auf der Ziellinie, nach einer kämpferischen Leistung, eine Bugball-Länge erneut vor Gießen.

Unser Ziel für diesen Renntag war erreicht, ein Platz unter den Top 4 zu erreichen.

Im Halbfinale ging es nun gegen den Achter aus Hameln und um den Einzug ins große Finale um Platz 1. Am Start kamen wir leider nicht gut raus und konnten zum Ende des Rennens auch leider nicht mehr den benötigten Endspurt zünden. Man merkte so langsam das unsere Kräfte schwanden und das der krankheitsbedingte Ausfall von Eric Schrappe uns doch etwas mehr zu schaffen macht als zunächst angenommen.

Somit ging es im kleinen Finale um Platz 3 und erneut gegen den Achter aus Gießen. Da aller guten Dinge 3 sind, stand für uns fest, dass nun auch das dritte Duell gegen Gießen für uns ausgehen soll. Mit einem Photofinish und 6 Hundertsteln Rückstand verloren wir leider dieses Mal. Somit stand der 4. Platz für uns fest und in der Gesamttabelle stehen wir nun auch auf Platz 4.

Die Goldene Ananas für den „undankbaren Vierten“ konnten wir nun unser Eigen nennen.

Die Steigerung ist uns geglückt und wir werden den Aufwärtstrend weiterhin anpeilen.

Nächstes erklärtes Ziel: Das Podest.

Besetzung:

Max Richter, Valentin Dunsing, Maik Kunze,Paul Habermann, Philipp Habermann, Anton Burkhardt, Maximilian Brosche, Bastian Bechler, Stf.: Corinna Dammasch