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4 von 5 geschafft. Rang 3 verteidigt. Aber man merkt, nicht im Achter zu sitzen ist teilweise anstrengender als das Rennen selber zu fahren. Hart war es vor allem für jene, die beim „Sparkasse Leipzig Renntag“ aus den verschiedensten Gründen leider ausgefallen sind. Und bei jedem Rennen mitfieberten. Doch dies hielt uns nicht davon ab, einen guten Achter an den Start zu bringen und unseren Ansprüchen, das Podium anzugreifen, nicht hinterherzufahren.

Ausfälle zu kompensieren ist ja bekanntlich eine unsere Spezialitäten. So führte Valentin Dunsing unseren Achter erstmals als Schlagmann in die Rennen. Er ist somit in dieser Saison bereits unser dritter Schlagmann nach vier Renntagen.

Nach einigen Startschwierigkeiten im ersten Rennen, konnten wir uns glücklicherweise auf unsere Dominanz auf der zweiten Hälfte der 350m langen Strecke verlassen und errungen erstmals in dieser Saison sogar die beste Zeit im Time Trail der 2. Bundesliga der Männer.

Darauf folgten starke Auftritte gegen den Fari-Achter aus Hamburg und den heimischen Achter aus Leipzig, die an unserem Ziel, auf’s Podium zu fahren, überhaupt keinen Zweifel weckten.

Pünktlich zum Halbfinale stand dann der erste richtige Kracher für unseren Köpenicker Achter auf dem Plan. Es ging gegen den aktuellen Tabellenführer, den Hannoverschen Ruder-Club 1880. Im Kampf um den Einzug ging es auch gleichzeitig um die Tabellen-führung.

Und diese zu übernehmen und am letzten Renntag, dann vor heimischer Kulisse, als Tabellenführer ins Rennen zu gehen, spornte das ganze Team unglaublich an.

Doch bevor es weiter geht…. An diesem Wochenende konnte Henrik Bosse sein Debüt im Köpenick-Achter geben. In Frankfurt zwar im Kader, aber kurzfristig noch ausgefallen, konnte er diesmal den Achter super mit anschieben. Was beweist, unser Achter ist auch in der Breite gut aufgestellt, wodurch wir viele Ausfälle fast gleichwertig ersetzen können. Jan Mölich musste an diesem Wochenende leider passen. Aber auch er wird seine Chance bekommen, sich in der stärksten Sprintliga der Welt zu beweisen.

Doch zurück zum Halbfinale. Extrem spannend und erst auf den letzten Schlägen entschieden. Doch nicht wie im Finale in Hamburg, behielt, behielt diesmal der Achter aus Hannover die Oberhand und verteidigte somit erfolgreich seine Tabellenführung.

Für uns stand somit der Kampf um Platz 3 auf dem Plan. Und bei dieser besonderen Atmosphäre unterm Flutlicht macht dieser Kampf gleich doppelt Spaß. Dann schaltet die Ampel auf grün und unsere letzten 350m an diesem Renntag beginnen. Schlag um Schlag kämpfen Köpenick und Gießen um die Bronzemedaille. Schlag um Schlag schieben sich die Achter der Ziellinie immer näher. Näher und näher. Doch einige Unsauberkeiten unsererseits geben den Gießener die Möglichkeit sich einige Zentimeter abzusetzen. Und diesen Vorsprung können wir leider nicht mehr aufholen.

Somit bleibt uns von Leipzig, neben den guten Erinnerungen an einen super Renntag leider nur die goldene Ananas. Doch die lassen wir uns beim nächsten Training richtig gut schmecken.

Gekrönt wurde der Renntag, welcher in das „Leipziger Wasserfest“ eingebunden war, von der den anwesenden Olympia-Siegern von Rio, welche die heutigen Sieger ehrten und einem grandiosen Feuerwerk. Was nicht nur die schnellsten Vereinsachter, sondern auch die Tausenden Zuschauer rund um die Leipziger Elsterflutbett-Arena begeisterte. Ein wirklich grandioser Abschluss eines super Renntages.

Danke für eure Unterstützung. Das Organisationsteam in Leipzig und alle mitgefahrenen Fans aus Köpenick. Wir hoffen euch in Berlin wieder mit dabei zu haben.

Besetzung:

Max Richter, Paul Klonowsky, Valentin Dunsing, Sebastian Förtig, Maik Kunze, Philipp Habermann, Paul Habermann, Anton Burkhardt, Max Brosche, Jan Mölich, Henrik Bosse, Julian Engelmann und Corinna Dammasch