Hamburg. Nach dem Renntag in Frankfurt ging es an diesem Wochenende nach Hamburg, zum „Fester & Co.“ – Renntag. In der Alsterkrug-Arena fand der 2. Renntag der Ruder-Bundesliga statt. Diesmal kam es zum ersten Sprintduell der beiden Hauptstadtachter.

Doch schon in der Vorbereitung des 2. Renntages kam es oft zu Schwierigkeiten und Behinderungen. Viele Ausfälle durch Verletzungen, berufliche sowie private Gründe verhinderte oft das Training im Flaggschiff des Rudersports. Das eigentliche Stammteam dezimierte sich und musste durch die 2. Garde gestützt werden. Doch dieser Vorteil, das jeder fast jeden im Boot ersetzten konnte, welcher uns im letzten Jahr oft gerettet hat, wurde uns an diesem Wochenende zum Verhängnis.

Kurzfristige Änderungen der Besatzung, welche noch am Vortag vorgenommen wurden, verursachten somit wahrscheinlich mehr Unruhe, als sie am Ende vielleicht genutzt haben. Und auch über den Renntag konnten die Änderungen der Besatzung leider nichts am totalen Ausfall ändern.

Im ersten Duell wartete der Germania-Achter aus Frankfurt auf uns. Ein starkes Boot, welches wir als Zugpferd für eine gute Zeit im Time Trail nutzen wollten. Doch es folgte eine der schlechtesten Leistungen, die wir je in unserer Bundesligahistorie ablieferten. Somit mussten wir im Halbfinale gegen den Hauptstadtsprinter, 2. Schnellster im Time Trail, ran. Und auch hier fehlte die Konzentration auf die eigene Leistung. Auch wenn wir einen guten Start hinlegten, konnten wir den leichten Vorsprung nicht über die Strecke aufrechterhalten und mussten eine herbe Niederlage gegen den anderen Achter aus Berlin hinnehmen.

Nun wurde die Mannschaft etwas umgestellt, um vielleicht noch einmal eine Trotzreaktion zu erzwingen. Doch auch die nächsten Gegner aus Gießen und Wurzen waren an diesem Tag eine Nummer zu groß.

Was uns bleibt nach diesem Totalausfall? Die Erkenntnis, das wir unbedingt in Topform sein müssen um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Man kann auch mal verlieren. Aber es kommt darauf an, wie man verliert und das man daraus lernt!

Und das werden wir bis Münster in Angriff nehmen. Hamburg ist abgeharkt. Der Renntag als Lehrstunde gewertet.

Besetzung: Max Richter, Sebastian Förtig(2 Rennen), Anton Burkhardt, Johannes Fege, Paul Habermann, Philipp Habermann, Leonard Fauck(2 Rennen), Jan Mölich, Valentin Dunsing, Steuermann Julian Engelmann

Also Jungs schüttelt euch noch mal und dann gehts ab an die Vorbereitung des 3. Renntages in Münster!

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