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Münster. Bestes Ruderwetter im Wohnzimmer der Ruder-Bundesliga. Beim „Sparda-Bank“ Renntag gastierten die schnellsten Sprintachter der Republik auf dem Aasee.

Nachdem beim letzten Renntag für unseren Achter aus Köpenick nur der achte Platz zu buche stand, wollten wir es dieses Mal besser machen. Die Vorbereitung lief zwar etwas holprig und die Besatzung für den 3. Renntag konnte sich nur einmal zusammenfinden, aber doch wollten wir uns in der Tabelle weiter nach oben kämpfen.

Um Steuerfrau Corinna Dammasch und Schlagmann Valentin Dunsing versammelte sich eine Mannschaft, die nahe der Topbesatzung unseres Team war. Im ersten Rennen des Tages gegen Crefeld hieß das Ziel nun, beißen bis zum geht nicht mehr. Im vergangen Jahr konnten wir uns bereits einmal in der Champions League mit dem Serienmeister messen. Damals hingen wir noch über eine Länge hinterher. Diesmal war es anderes. Zwar verloren wir dieses Zeitfahren, aber der Abstand zu Crefeld war trotz einiger schweren Wackeler kaum mehr als eine Dreiviertel Bootslänge. Somit konnte man trotz der Niederlage und der bisher recht schlechten Saisonleistung, einen Fortschritt in unserem Team erkennen.

Nach dem Zeitfahren stand der siebte Platz und somit die Frankfurter Germania auf unserer Liste. Gegen das Topboot aus der Finanzmetrople mussten wir uns mächtig strecken. Für Philipp Habermann nahm nun Eric Schrappe den Riemen im Maschinenraum in die Hand. So, der Kampf um die vordere Tabellenhälfte begann und auch wieder lief nicht alles rund in unserer Red Lady. Und so war es nicht der Kampf gegen die Frankfurter, den wir verloren, sondern den Kampf gegen uns selbst.

Und diesen Kampf mussten wir noch öfters an diesem Tag bestreiten.

Gegen Gießen im Halbfinale und Mülheim im Finale um Platz 7 konnten wir unsere Probleme auch nicht komplett überwinden. Zwar fanden wir von Rennen zu Rennen besser zusammen, aber es reichte nicht. Es wurde wieder der achte Platz.

Somit ist unser Achter mal wieder in einer neuen Situation. Die da heißt, „knall harter Abstiegskampf“.

Besetzung: Anton Burkhard, Sebastian Förtig, Maik Kunze, Philipp Habermann(1 Rennen), Eric Schrappe(ab Rennen 2), Paul Habermann, Johannes Fege, Max Richter, Valentin Dunsing, Stf.. Corinna Dammasch

Wir haben nun sechs Wochen Zeit um uns wieder den Spaß im Achter zu schenken und dann gehts ab nach Münster in den Kampf um den Klassenerhalt.

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