Rüdersdorfer Kalksee. Zum zehnten Mal treffen sich die Sprintachter vor den Toren der Hauptstadt. Damit ist die Sprintregatta KvK älter als die Ruder-Bundesliga. Unser Köpenick-Achter nimmt zum zweiten Mal in Folge teil und hatte einiges vor, abseits der RBL.

Insgesamt nahmen fünf Männer- und drei Frauenachter teil. Nachdem jeder einmal gegen jeder gefahren ist, qualifizierte man sich für das große oder kleine Finale um Platz 1 bzw. Platz 3. Aus der Bundesliga nahmen neben uns der Wurzen- und der SECUINFRA-Achter, sowie 2 lokale Achter aus Berlin und Rüdersdorf teil.

Die ersten beiden Rennen gegen die lokalen Achter waren sehr durchwachsen und wurden nicht konsequent gefahren. Dadurch ging es genau so weiter, wie es in der Bundesliga aufgehört hat, mit zwei unnötigen Niederlagen. Danach ging es gegen Wurzen und Rüdersdorf. Angespornt durch die klangvollen Namen und mit dem Hintergedanken, das wir das große Finale verpassen würden, konnten wir uns mal voll reinhängen und ohne Druck aufspielen.

Mit Schwung geht es los. Auch wenn die Startlinie eher gedacht, als gezogen ist… . Und knapper konnte es gegen die Vertreter der 1. und 2. Ruder-Bundesliga wirklich nicht. Böse Zungen können sich über die ungefähre Startlinie, genaue Ziellinie sowie die Bahnverteilung diskutieren. Allerdings ging es bei dieser Regatta in erster Linie nicht um die Krönung, sondern um die Vorbereitung für den RBL-Renntag in Leipzig.

Im kleinen Finale ging es also nochmals gegen die lokalen Achter. Und nun konnten wir uns mal ordentlich präsentieren und unserem eigenen Anspruch einigermaßen gerecht werden. Mit einem Vorsprung von mehr als einer halben Länge gewannen wir den Kampf um Platz 3, wodurch eine Frage im Raum stehen bleibt. 

Warum ging das nicht auch schon in den ersten Rennen so gut wie im Letzten?

Aber damit werden wir uns später auseinander setzten. Unterm Strich war es ein schöner Regattatag mit interessanten Rennen und eine gute Vorbereitung für Leipzig. Danke an die Rüdersdorfer, die ein tolles Regattaformat auf die Beine stellen. Wir sehen uns im nächsten Jahr, bei dem wir unseren verteidigten dritten Platz aus dem Vorjahr natürlich mindestens bestätigen wollen.