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Leipzig. 20.000 Zuschauer bei der Ruder-Bundesliga(RBL) unterm Flutlicht. Der „Planat-Renntag“ wird zum Zuschauermagnet der laufenden Saison.

Über die Sommerpause konnten die besten Sprintachter der Deutschen Rudervereine noch einmal zusammenfinden und die Kräfte sammeln für die letzten zwei Renntage der Saison 2017. In der Elsterflutbett-Arena duellierten sich somit viele Unbekannte und den Ausgang bot einige spannende Rennen.

Das Time Trial gegen den Achter aus Gießen wollten wir zeigen, dass die letzten Renntage nicht unseren Fähigkeiten entsprachen. Wir haben in der Sommerpause viel trainiert, viel ausprobiert und waren gespannt. Wahrscheinlich etwas zu angespannt, denn unser Potential konnten wir auch dieses Mal nicht wirklich zeigen.

Probleme machte uns nicht Gießen, sondern unsere eigenen Fehler, wodurch ein wirkliches Anschieben, des einziehen roten Achters der 1. Liga, kaum möglich war.

Und doch reichte es für den siebten Platz in der zeitlichen Gesamtwertung. Da Frankfurt das Time Trial gewann, wartete der Serienmeister aus Crefeld auf uns. Hier können wir nicht wirklich verlieren, sondern nur gewinnen. 

Auch wenn es nicht für einen Sieg im Rennen reichte, konnten wir hier ein befreites Rennen abliefern.und uns schon mal auf die weiteren, für uns deutlich wichtigeren Rennen vorbereiten.

Diese Rennen begannen gegen den Emscher Hammer, welcher auch etwas hinter seinen eigenen Erwartungen an diesem Tag zurück blieb. Doch, für uns im falschen Moment, gelang dem Hammer ein überragender Start und war gleich am Start auf Siegeskurs. Um Anschluss ringend warfen wir uns in die Riemen und stoßen uns vom Stemmbrett mit aller Kraft. Aber den Rückstand konnten wir nicht in eine Führung drehen und fuhren somit wieder in das kleinste Finale des Abends.

Unterm Flutlicht warteten die Mülheimer im Kampf um Platz 7. Und im Schutze der Dunkelheit kam es zu einer folgenschweren Fehlerkette im gesamten Team. Das Boot driftete nach dem Start nach Steuerbord in die gegnerische Bahn wodurch Corinna Dammasch hart am Steuerseil den Achter wieder auf Zielkurs reißen musste. Doch so ein Manöver beruhigt das Boot nicht wirklich, wodurch das Rennen bereits auf den ersten Schlägen verloren war.

Unterm Flutlicht wurde so unsere größte Schwäche zum wiederholten Mal sichtbar. Die hohen Schlagfrequenzen auf der Sprintdistanz der Bundesliga bringen unser Team immer noch aus dem Takt und lassen uns auseinander fallen, wodurch das Boot nicht effektiv angeschoben werden kann. Daran müssen wir bis Berlin unbedingt weiter arbeiten!

Besetzung: Valentin Dunsing, Sebastian Förtig, Maik Kunze, Philipp Habermann(2 Rennen), Leon Augustin(2 Rennen), Paul Habermann, Johannes Fege, Max Richter, Bastian Bechler, Stf. Corinna Dammasch

Wir haben nun wieder drei Wochen Zeit um die hohen Frequenzen und das Anschieben des Achters wieder zu unseren Stärken werden zu lassen.

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