Berlin. September 2017. Vorerst zum letzten Mal trafen sich die besten deutschen Sprintachter zum Saisonfinale der Ruder-Bundesliga. Nach einer Serie von drei verlorenen Renntagen, wollten wir in Berlin wenigsten die Saison versöhnlich abschließen. 

Im Zeitfahren ging es mal wieder gegen die Sachsen aus Wurzen. Ambitioniert, vor der heimischen Kulisse, auf den heimischen Gewässern endlich das Ruder rumzuziehen gingen wir an den Start. Auf dem Schlagplatz der junge Leon Augustin. In den Steuerseilen Julian Engelmann. Nach einem sauberen Start kam unser Team aber leider nicht auf eine entsprechende Frequenz um es mit dem Überraschungsteam der letzten Renntage aufzunehmen. Aus dem Boot heraus kam einfach zu wenig Unterstützung für unseren Schlagmann. Und so kam es dann ganz bitter. Der letzte Platz im Zeitfahren. Jetzt haben wir auch das erreicht.

Somit wartete im Viertelfinale mal wieder das Monster aus Crefeld, die in diesem Rennen sogar schon die Meisterschaft nach Hause einfahren konnten. Aber auch hier konnten wir am Ende nur dem Gegner zum Sieg und zur Meisterschaft gratulieren. 

In den folgenden Rennen konnten auch zwei Wechsel nicht mehr viel verbessern. Es war mal wieder deutlich sichtbar das sich etwas im Team der Köpenick-Achters verändert werden muss. Zu groß waren die individuellen technischen Ruderstile. Von einem Ruderschlag konnte man nicht reden.

Somit können wir froh sein, dass die Saison nun vorüber ist. In den kommenden Wochen müssen wir uns nun zusammensetzten und diese Saison und die Fehler analysieren, damit wir in der nächsten Saison wieder unser altes Gesicht zeigen können. Denn diese Saison hat an uns allen genagt, hat uns wenig Spaß gemacht.

Aber 2018 werden wir wieder mit dabei sein.

Doch jetzt sehen erst mal andere Termine auf dem Plan. Die Regatta „Silberne Riemen“ in Berlin-Neukölln sowie die Deutsche Meisterschaft über 1000m stehen noch auf unserem Plan. 

Viel Spaß euch allen in der Wintersaison, der Köpenick-Achter

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