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Am vergangenen Wochenende ging es für den Köpenick-Achter in die zweite Runde der diesjährigen Saison. Zum ersten Mal gastierte die stärkste Sprintserie des Rudersports in Werder an der Havel. Die „Werder-Arena“ zeigte sich von ihrer schönsten Seite und bot den Zuschauern und Mannschaften bei knackigen 35 Grad, besten Rudersport.

Das Team aus Köpenick ging mit einer leicht veränderten Besatzung an den Start. Unser Captain konnte krankheitsbedingt seinem Team nur von außen unterstützen und im Bug sorgte Leon Augustin, gemeinsam mit Daniel Schmedes, für die Stabilität im roten BBG-Achter.

Im Time Trial ging es gegen den Wurzen-Achter aus Sachsen. Die Schwarz-Gelben kämpfen in dieser Saison mit um die Medaillen, doch das wollten wir Ihnen nicht zu einfach machen und sorgten für das erste Ausrufezeichen an diesem Tag. Eine stabile Vorführung reichte für Platz 7 im Zeitfahren.

Somit wartete Gießen, 12. des Zeitfahrens, auf uns im Achtelfinale. Im Rennen legten wir den Fokus auf etwas mehr Kraft und schoben uns so, stark an Gießen vorbei, als erster über die Ziellinie.

Im Viertelfinale, welches direkt im Anschluss und ohne große Pause an das Achtelfinale folgte, konnte sich die Köpenicker Mannschaft nicht gegen das Münsteraner Team durchsetzen.

Darauf folgte die Mittagspause in der alle Teams nochmal Kraft sammeln konnten. Die Besatzung des Achters aus Köpenick wurden auf zwei Positionen geändert, wodurch es nach dem Mittag direkt mit einem flotten Sieg im Halbfinale gegen den SecuInfra-Achter aus Rüdersdorf/Pirna weiter ging. Somit befand sich unser Achter mindestens unter den top 6 Achtern Deutschlands.

Vor dem Finale wurden nochmals Plätze in der Besatzung getauscht, da einigen die Belastungen durch den Renntag und die Witterung zu sehr zusetzte.

Im Finale ging es dann um Platz 5. Das Rennen war spannend, am Start schon etwas abgeschlagen holten wir auf der zweiten Hälfte unglaublich stark auf und konnten den Witten-Achter nochmals unter Druck setzen. Doch Witten konnte den Vorsprung, den sie auf der ersten Streckenhälfte herausgefahren haben, von 12 Hundertstel Sekunden über die Ziellinie retten.

Doch mit dem 6. Platz haben wir unsere eigenen Erwartungen beim Werderaner Renntag der Ruder-Bundesliga mehr als Übertroffen. Hier hat sich vor allem die gute Zusammenarbeit im Vorfeld und zwischen dem Team „hinter“ dem Achter. Ein großes Dankeschön geht an unseren Captain Max Richter der unermüdlich an Land geackert hat, so dass wir uns bestens auf die Rennen konzentriert konnten.

Jetzt werden wir uns auf die nächste Etappe der Saison vorbereiten, dem Renntag in Minden.