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Ein Sieg in Minden reicht unserem Achter im doppelten Sinne für den achten Platz. Beim Melitta-Renntag am Wasserstraßenkreuz konnten wir unsere Form aus Werder bestätigen und können  dadurch den Ausreißer von Frankfurt weiter ausbessern.

Im ersten Rennen ging es gegen das Team „Black“. Auf der engen, kaum 12m breiten, Bahn kamen wir besser zurecht als manch anderer Achter und konnten so dem heimischem Melitta-Achter das Time Trail etwas schwerer machen. Mit einem guten achten Platz starteten wir in den 3. Renntag und waren nur 2sec hinter dem Spitzenboot. Wie in Werder konnten wir so mit einem soliden und sauberen Rennen auf die weiteren Rennen schauen.

Im Achtelfinale ging es dann um die obere Tabellenhälfte gegen den Emscher-Hammer. Das Team, welches Spitzenruderer aus ganz Deutschland vereint war am Start schnell auf Topspeed und wir mussten uns wirklich bemühen nicht den Anschluss zu verlieren. Doch die zweite Streckenhälfte gehörte uns. Unser Vorteil: wir können unseren Topspeed länger aufrechterhalten und so konnten wir den Achter aus Wanne-Eikel/Hamm auf den zweiten Platz verweisen. Mit diesem Sieg hatten wir unser Minimalziel erreicht, die erste Tabellenhälfte.

Nach dem Sieg im Achtelfinale wartete nun der Achter aus Wurzen auf uns. Ein Rennen, das eigentlich einen klaren Favoriten mit den Sachsen hatte. Der Sieger würde um die ersten vier Plätze und die Medaillen mitkämpfen. Am Start hatten wir wieder das nachsehen gegen die gelbe „Sachsen“, doch wirklich weg kam der Wurzen-Achter nicht. Und das überraschte nicht nur uns, sondern auch die vermeintlichen Favoriten. Auf der zweiten Hälfte kamen wir wieder ran an unseren Gegner und schnupperten an der Sensation. Drei zehntel Sekunden reichten den Sachsen allerdings zum Sieg und für uns ging es nun um die Plätze im zweiten Viertel der Tabelle.

Nach dem dritten Rennen wechselten wir die Besatzung. Vom Bug aus bestritten Max Richter, Daniel Schmedes, Leonard Fauck, Philipp und Paul Habermann, Sebastian Förtig, Max Brosche sowie Patrik Enders die ersten Rennen. Nun stiegen Tobias Witting und Jan Mölich für die beiden Habermänner ein und sollten für neue Dynamik und Power sorgen.

Die Anstrengungen aus dem dritten Rennen und die Wechsel im Team machten uns in den letzten zwei Rennen allerdings etwas mehr Probleme als gedacht. Die nötige Frische kam nicht ins Boot und wirklich rund lief es auch nicht. Vielleicht haben wir im Rennen gegen Wurzen doch etwas zu viel investiert, aber hier hätten wir eben auch die Chance auf Platz 4 gehabt.

Am Ende bleibt uns der achte Platz des Renntages in Minden und auch der achte Platz in der Tabelle. Unser Ziel, Platz 10, haben wir somit erreicht, aber wenn man anmerkt, dass wir nur ganz knapp an Platz 4 vorbei geschrammt, hat dieser Erfolg einen kleinen faden Beigeschmack. Aber jetzt freuen wir uns erst einmal über diesen Renntag und gehen wieder gestärkt ins Training für den nächsten Renntag in Leipzig.

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