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Leipzig 2018. Ein spannender Renntag mit Höhen und Tiefen ging am vergangenen Samstag vorüber. Leipzig bot beim Planat-Renntag viel Spannung in den Rennen und sorgte an Land für viel Frust bei Veranstalter und Ruderern. Denn einige Langfinger bedienten sich bei den Anwesenden.

Aber der Reihe nach. Im Zeitfahren wartete diesmal der Achter aus Lübeck. Nachdem wir an den vorigen Renntagen immer gegen ein vermeintlich stärkeres Boot antreten mussten, wartete diesmal ein Vertreter aus dem unteren Tabellenbereich. Aber solche Boote sollte man nie unterschätzen. So groß wir uns den Vorsprung am Ende vorstellten war er dann ganz sicher nicht und so sind wir mit einer soliden Zeit ins Renngeschehen gestartet.

Mit leicht veränderter Mannschaft konnten wir unseren Ruderstil und vor allem die Frequenzen deutlich variabler und vor allem höher gestalten. Frederic Johne übernahm auf Steuerbord den sonst festen Platz von Paul Habermann und brachte seine Erfahrung aus seinem US-Aufenthalt mit ein. Auf Backbord rutschte Leon Augustin für Jan Mölich rein. Ansonsten blieb der Achter in seiner Stammbesetzung.

Mit dem 7. Platz im Zeitfahren wartete der Witten-Achter im Achtelfinale. Mit einer knappen halben Sekunde sicherten wir uns einen Platz in der ersten Tabellenhälfte und haben somit unser Minimalziel für diesen Renntag erreicht. Nach dem Rennen musste Sebastian Förtig verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Johannes Fege in den Maschinenraum und brachte frische PS ins Boot.

Nun galt es den Kampf um die Medaillen anzunehmen. Leider hatten wir diesmal mit dem Melitta-Achter Team „Black“ keinen einfachen Gegner und mussten in dem Rennen Lehrgeld bezahlen. Auch in dem Rennen danach gegen den Achter aus Wurzen um das Finale um Platz 5 gingen wir leer aus. Es war knapp, aber es reichte diesmal leider nicht aus. Mal schauen was wir in Bad Waldsee erreichen können.

Somit ging es im letzten Rennen um den 7. Platz gegen den Emscher Hammer. Hier ging es nicht nur um den 7. Platz an diesem Renntag, sondern auch um die Platzierung in der Tabelle. Denn der „Hammer“ liegt in der Ligatabelle nur einen Platz und 3 Punkte vor uns, war aber in den letzten Renntagen immer hinter uns platziert. Und dieses Team wollen wir am Ende der Saison hinter uns wissen.

In einem harten Rennen mit enger Startphase entschieden wir das Rennen auf der zweiten Streckenhälfte und sicherten uns einen Punkt mehr als der Emscher Hammer(aktueller Rückstand: 2 Punkte).

Somit haben wir leider die Medaillenplätze an diesem Renntag verpasst, aber Boden auf die vor uns liegenden Clubachter gut gemacht und uns weiter in der ersten Tabellenhälfte festgesetzt.

Am 8. September kommt es nun zum letzten Aufeinandertreffen der schnellsten Vereinsachter Deutschlands in Bad Waldsee. Hier macht die Ruder-Bundesliga zum ersten Mal Halt und bietet eine grandiose Bühne für den Saisonabschluss. Auf dem 500m langem Stadtsee überblickt man vom ganzen Seeufer das Geschehen der spannendsten Sprintliga der Welt.

Wir sehen uns in Bad Waldsee!!!

„Attention…ROW“

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